Mittwoch, 28. Januar 2015

My Brightest Diamond: Gastgeschenk

Long Time no hear. Um so schöner, wenn man dann so überrascht wird: My Brightest Diamond hat ja nun leider alle Deutschland-Konzerte hinter sich gebracht, um ihr grandioses Album "This Is My Hand" - btw. Album des Jahres 2014 auf MPMBL - zu promoten. Für Februar stehen einige Termine in Frankreich auf dem Programm, was liegt da näher, als auch mal für die Songs die Sprache zu wechseln. Den Titeltrack des Albums gibt es deshalb als french version, ergo heißt er nun "Ceci Est Ma Main". Magnifique.

Calexico: Für Genießer

Nachrichten aus der Feinkostabteilung: Immer wenn Calexico aus Tucson/Arizona etwas Neues ankündigen, heißt es aufzumerken. Auch "Algiers", ihr letztes Album, hat da keine Ausnahme gemacht - nun haben sie mit "Edge Of The Sun" den nächsten Longplayer versprochen. Mitte April soll das Werk bei City Slang erscheinen und die erste Auskopplung "Cumbia De Donde" gibt schon mal einen sehr ansteckenden Rhythmus vor. Auf der Gästeliste von Joey Burns und John Convertino stehen diesmal übrigens u.a. Neko Case, Sam Beam von Iron And Wine, Ben Bridwell (Band Of Horses) und Nick Urata von DeVotchka.

15.04.  Hamburg, Große Freiheit
18.04.  Berlin, Heimathafen
20.04.  Köln, E-Werk
21.04.  München, Muffathalle
22.04.  Zürich, Volkshaus
17.06.  Heidelberg, Halle 02
18.06.  Ulm, Ulmer Zelt
19.06.  Duisburg, Traumzeit Festival
19.11.  Berlin, Columbiahalle

Menace Beach: Aus der Mode

Menace Beach
„Ratworld“

(Memphis Industries)

Schlechte Nachrichten für Hipster. Wenn nämlich aus dem, was das Indierock-Duo Menace Beach aus Leeds da auf seinem Debüt präsentiert, ein neuer Trend wird, dann brechen für alle, denen das Flippigste gerade gut genug ist, langweilige Zeiten an. Und irgendwie scheint das eine tröstliche Nachricht zu sein. Ryan Needham, Liza Violet und zwei, drei saisonale Gastmusiker fabrizieren nämlich für ihr Debüt einen Sound, der auf angenehme Art altmodisch klingt, keine Schnörkel, keine unnötigen Verzierungen, sondern ordentlich verschmirgelte Stromgitarren, die so schön grollen wie einst bei Jesus And Mary Chain. Zweieinhalb Minuten sind das Durchschnittsmaß für ihre Songs, viel länger wird es selten und das ist auch gar nicht nötig, weil die feinen Melodien genau über diese Zeit tragen und begeistern können. Wenn sich Violets ätherische Stimme bei „Blue Eye“ in schönster Shoegazer-Manier in lichte Höhen schwingt, dann ist das fast berauschend, später bei „Infinite Donut“ versuchen sie es mit Grunge und bekommen auch das überzeugend hin. Somit die erste kleine Überraschungdieses Jahres.

Dienstag, 27. Januar 2015

Torres: Grüße vorab

Diese Dame hatten wir schon im letzten Jahr auf dem Schirm, nun bringt sich Mackanzie Scott alias Torres wieder ins Gespräch: Anfang Mai soll nämlich via Partisan ihr neues Album "Sprinter" erscheinen, produziert hat Rob Ellis (bestens bekannt durch seine Zusammenarbeit mit PJ Harvey) und zur Begleitband sollen laut Pitchfork Adrian Utley (Portishead) und Bassist Ian Oliver (ebenfalls PJ Harvey) gehören. Anbei schon mal die erste Single "Strange Hellos".

Purity Ring: Bis zur Unendlichkeit und noch...

Na denn, haben wir also eine Tour: Wer an den Chvrches im vergangenen Jahr Gefallen gefunden hat, der darf das Duo Purity Ring - aus dem Fenster wollen wir uns jetzt mal lehnen - unter keinen Umständen verpassen. Im März erscheint deren Album "Another Eternity" und jetzt haben die zwei ihre dazugehörige Tour angekündigt.

12.04.  Köln, Gebäude 9
13.04.  Berlin, Postbahnhof
21.04.  Hamburg, Gruenspan
22.04.  München, Strom
23.04.  Lausanne, Les Docks
24.04.  Zürich, Maskotte

Montag, 26. Januar 2015

The Prodigy: Dauerfeuer

Und weiter geht's mit dem nächsten Track vom neuen The Prodigy-Album "The Day Is My Enemy" - nach "Nasty" kommen die englischen Electroclasher mit dem Titelsong der Platte um die Ecke. Außerdem gilt es, zwei weitere Konzerttermine für Deutschland bekanntzugeben:

11.04.  Berlin, Columbia Halle
12.04.  Hannover, Swiss Life Hall

Death Cab For Cutie: Schwarze Sonne

Nun ist er also da, der erste Track der geschrumpften Death Cab For Cutie: "Black Sun" heißt das Stück, das sich auf dem Album "Kintsugi" finden wird und selbst der Lyric-Clip sieht schon mal recht verheißungsvoll aus, vom Klang der Single ganz zu schweigen.

Marriages: Auf dem besten Wege

Irgendwie kommt einem beim Hören dieses Titels wieder das Zitat von Peter Richter aus der SZ/2012 in den Sinn: Den Marriages aus Los Angeles wurde schon zu dieser Zeit eine große Zukunft vorausgesagt, nun wird im April ihr Album "Salome" erscheinen und wenn alles, was da drauf ist, so klingt wie "Skin", die erste Auskopplung, dann kann besagter Peter Richter bald den Nebenberuf Wahrsager auf seine Visitenkarten drucken lassen...

Sonntag, 25. Januar 2015

Familienalbum # 5: Das Weiße Pferd

Klar doch, an den Witz des Artworks von Anna McCarthy (Doctor of Pseudology, Bored since 1981) kommt das hier natürlich lange nicht heran. Aber die Platte "Münchner Freiheit" der Formation Das Weiße Pferd ist in vielerlei Hinsicht verstörend und inspirierend zugleich - warum also nicht das Cover zum Anlass nehmen, eine Band zu würdigen, von dem nicht wenige behaupten, sie sei herausragend. "Seit Lou Reed in den 60ern und Alan Vega in den 80ern hat nichts mehr so gekickt" (Klaus Lemke), "In zehn Jahren wollen bestimmt alle Fans von Das Weiße Pferd gewesen sein" (Hubert Weinheimer/Das Trojanische Pferd) und "Schön bis mutig. Alles drin! Herrlich erfrischend" (Jochen Irmler).

WinWin: Na denn, es gab in diesem Land noch andere, epochale Werke - neun davon finden sich auf den nachempfundenen Covermotiven, Band oben, Titel unten. Wer alle erraten kann und die Lösungen schnell in eine Mail an info@mapambulo.de packt samt Name, Adresse und Betreff, der bekommt dafür die Neue von Das Weiße Pferd frei Haus per Post - versprochen.

Chelsea Lankes: Was auch immer

Na gut, zugegeben, ohne die Optik hätte es wahrscheinlich nicht so schnell funktioniert. Ertappt. Andererseits: Auch der Song ist so schlecht nicht. Stammen tut er von Chelsea Lankes, einer jungen Dame aus Los Angeles, die schon mit den beiden Singles "Secret" und "Ghost" aufmerken ließ. Dem neuen "Down For Whatever" soll nun bald ein Album folgen - und zwar auf dem Label B3SCI, wo auch schon Jungle gesigned haben. Und übrigens: Alle einen Schritt vor, die damals bei Kim Wilde nur auf die Stimme gehört haben. Siehste wohl...

Hundred Waters: Alles noch mal neu

Dem aufmerksamen Leser wird das Stück bekannt vorkommen - gut aufgepasst: Hundert Waters waren hier mit "Cavity" schon mal zu hören, jetzt schmückt der Song nicht den ;Longplayer "The Moon Rang Like A Bell", sondern auch ein komplettes Remix-Album der Band aus Florida. Mit dabei Neubearbeitung von Shigeto, Brandt Brauer Frick, Plaid und Dirty Beaches.

Freitag, 23. Januar 2015

Das Weiße Pferd: Wem die Stunde schlägt

Das Weiße Pferd
„Münchner Freiheit“
(Sub Up Records)

Das liest man jetzt häufiger. Also, diesen Satz von wegen: „Das Weiße Pferd machen die Musik der Stunde.“ Mmh, fragt man sich: Machen die das nicht schon immer? Scheint also die Stunde dem einen oder anderen etwas länger zu schlagen? Denn wenigsten die Hälfte des bunten Haufens hat schließlich schon mit Kamerakino einen ähnlichen Wahnwitz gezimmert, Sanchez, Meyhöfer, Lapkovskaja, Wühr, Tagar, waren alle mit dabei. Und der Pöschl Albert mit Queen Of Japan und Dis*ka auch kein unbedingtes Kind von Sachlichkeit. Und trotzdem stimmt’s wohl, denn „die Stunde“ von heute, also das Leben und was es bestimmt, ist bei genauer Betrachtung manchmal ebenso irre, abgedreht, unerklärlich und schwer zu fassen. Das Weiße Pferd haben mit der Veröffentlichung ihres dritten Albums gleich noch ein altehrwürdiges Label ihrer Heimatstadt reanimiert – das klingt jetzt ausnahmsweise mal sehr rational. Für den Rest allerdings, also die „Münchner Freiheit“ selbst, muss man schon ein gewisses Maß an Aufgeschlossenheit mitbringen, um die Vielzahl an Querverweisen, Referenzen und Parallelen wenigstens halbwegs auf die Reihe zu bekommen (kann man natürlich auch gänzlich bleiben lassen, der Spaß sollte fast derselbe sein).

Ein jedes Stück der Platte für sich eine unglaubliche Ansammlung verrückter Assoziationen, Songs, die einen nicht an die Hand, sondern lieber gleich auf den Arm nehmen, hier wird überhöht, persifliert, kontrapunktiert, dass es kein Halten gibt. Mal linsen Foyer Des Arts um die Ecke, treffen Lou Reed und James Brown den „Underclass Hero“ (bzw. dessen Hinterteil), während Mick Jagger im „Straßenkämpfer“ (vs. „Street Fighting Man“) seine Widmung bekommt. „Akkordarbeit“ landet trotz sonorer Stimmlage bei „Jenseits von Eden“ und den Scherben, und Ramone‘s „Uptown Girl“ wird einfach umgesungen und abgetaut. Mal also mit direktem Bezug, ansonsten wie ein jeder mag, die Stücke funktionieren als Gedankenspielplätze, Haftung wird nicht übernommen. Das ist beileibe nicht albern oder blöde, eine Replik wie „Teutsche Machos“ zu den gängigen Bildungsbürgervorurteilen könnte kaum böser sein: „‘Na, wer kocht bei euch zu Haus? Etwa der Mann?‘ fragt Onkel Biolek die türkischen Gäste in Bio’s Bahnhof … Teutsche Machos, halb so wild, teutsche Machos haben ihr Bild von den Machos aus dem Süden.“

Weil vieles dem Dada verpflichtet scheint, gibt es nur wenige Stücke, deren Sinnhaftigkeit sich so schnell erschließt wie dieses, auch „Die Zukunft“ ist so eins: „Alle, wir und ich, gehen dahin wo die alten Männer sind … die alten Männer sind noch nicht alt genug“ – und wer will, der reflektiert schnell, dass damit wohl unsere Gesellschaft gemeint ist, regiert und normiert und begrenzt von den Ideen und Idealen alter Menschen. „Hört das denn nie auf?“ fragt der Klappentext und sofort hat man Mutter parat: „Die Jungen hassen die Alten, bis die Jungen die Alten sind…“, Besserung also nicht in Sicht. Die Musik des Ein-Pferd-Kollektivs (weitere Assoziation Richtung Animal-Collective-Hipstertum) steht den Worten in nichts nach, bunt verquirlt, vielschichtig, experimentell, jazzig, hypernervös, auch mal zum Gleichklang verwoben mit dem dringlichen, leidenschaftlichen Mantra des „I Want It With You Song“. Liedhaftes? Eher selten. Eine Herausforderung allemal. Heute morgen in der Zeitung gelesen: „Albano und Romina Power machen wieder gemeinsam Musik.“ Auch weird. Und auch Musik zu Stunde. Beides: Felicitá. http://dasweissepferd.de/

20.02.  München, Milla (Release Party)

Interpol: Stadtspaziergang

Einmal mit Paul Banks, Sam Fogarino und Daniel Kessler durch New York spazieren - für manchen ein unerfüllbarer Traum. Ein klein wenig Abhilfe kommt nun mit dem aktuellen Video von Interpol - zu den Klängen von "Everything Is Wrong" darf man die drei nun durch ihre Heimatstadt begleiten, Regie führte Carlos Puga zusammen mit Sänger Banks himself.


Donnerstag, 22. Januar 2015

Peter Doherty: Nur er, nur so

Wer wenn nicht er, wie wenn nicht so? Peter Doherty hat den Verkauf einer neuen Single mit dem Titel "Flags Of The Old Regime" für Anfang März angekündigt, gewidmet seiner Schwester im Geiste Amy Winehouse. Der Erlös geht komplett an die Stiftung der 2011 verstorbenen Sängerin.

Familienalbum # 4: Björk

So richtig geplant war der Post zwar nicht, aber es gilt dennoch ein Zeichen zu setzen gegen die zunehmende Beschleunigung des Geschäfts (jaja, das schreibt der Richtige...), also den Umstand, dass der Leak den Künstler, hier genauer: die Künstlerin, zur vorgezogenen Publikation zwingt. Deshalb: Nicht gleich weiterhetzen. Zurücklehnen. Und erst mal in Ruhe anschauen. Das Cover der neuen Björk - um die geht es hier schließlich - hat wiederholt das Studio MM/Paris zusammen mit den Fotografen Inez Van Lamsweerde und Vinoodh Matadin entworfen. Und die Isländerin ist bekanntlich in jeder Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung, nur wenige haben das eigene Abbild derart konsequent in ihr Werk mit einbezogen. Das wiederum beweist der Blick auf ihr umfangreiches und so anspruchsvolles wie schillerndes Artwork, die hiesige Auswahl umfaßt in ungeordneter Folge LP und EP, der Quellendank geht an The Guardian und die unverzichtbare Datenbank Discogs. Wie die Platte dann klingt - eine komplett andere Geschichte...

Im Einzelnen von links nach rechts/oben nach unten: Vulnicura, Debut (Foto Jean-Baptiste Mondino), Hidden Place, Isobel, Telegram, Post, Selmasongs, Hyper Ballad, Bachelorette, Vespertine (mit Matthew Barney), Medulla, Homogenic (mit Alexander McQueen), Volta (mit Bernhard Wilhelm und Nick Knight), Biophilia, Cocoon, Bastards, Wanderlust.

Viet Cong: Ohrensausen

Fraglos einer der schönsten Songs des gerade erschienenen Albums: "Silhouettes" von Viet Cong vom gleichnamigen Debüt hat jetzt ein paar Bilder bekommen. Sänger Matt Flegel gab Pitchfork zum Stück die folgende Mitteilung mit auf den Weg: “We were playing a show in a venue with really sketchy power, and I was electrocuted badly. I was bleeding out of my ears and couldn’t hear properly for a few days. I was feeling anxious about it, and you can kind of feel that anxiety in the song.” Vorbilder für den Clip waren dann eher Filme wie Alien, Predator, Blade Runner und 2001: A Space in Odyssey - das wiederum hätte man auch allein herausgefunden.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Deichkind: Aus dem Baukasten

Keine Angst, das sind nur Bilder: Was sich da am Bildschirm zusammenstöpselt, ist zwar befremdlich, aber irgendwie auch typisch - Deichkind eben. Der Clip zu "Denken sie groß" ist eine Art Absurditäten-Baukasten und kommt nach "So'ne Musik" als zweite Auskopplung aus dem Album "Niveau Weshalb Warum", ab nächster Woche beim Dealer.

Kitty, Daisy And Lewis: Sauber gemacht

Kitty, Daisy And Lewis
„The Third“

(PIAS)

Also wenn wir eines mit Bestimmtheit wissen, dann wenigstens das: Alles im Leben hat seinen Preis: Günstiges Essen, bezahlbares Textil, ständige Mobilität, grenzenloses Internet, ja sogar für die Demokratie, das erfahren wir in diesen Tagen besonders eindrücklich, bekommt man ab und an eine saftige Rechnung gestellt. Doch kurz mal etwas kleiner gedacht: Vor sieben Jahren veröffentlichte das Geschwistertrio Kitty, Daisy And Lewis sein gleichnamiges Debütalbum, Rock’n Roll-Retro galore, allererste Sahne. Auch Platte Nummer zwei “Smoking In Heaven” einvernehmlich ein Hammerteil, gleiche Schiene, perfekt gemacht – dirty, groovy, absolut infektiös. Doch schon da mischten sich einige Stimmen unters Fanvolk, die meinten, etwas mehr Abwechslung könnte dem beschwingten Durham’schen Familienbetrieb (denn ein solcher ist es ja mit Papa und Mama an den Geräten) gut zu Gesicht stehen, sonst wird der Trubel schneller vorbeisein als gedacht (Merke Weisheit #2: Kein Hype wärt ewig.) Nun, sie haben den Rat befolgt. Wurden zuvor Randgebiete wie Blues und Country nur versehentlich touchiert, packt die Band jetzt eine erstaunliche Fülle an Stilvariationen auf die Palette: klassischer Funk und Soul, flotter Ska-Riddim, RnB samt fettem Streicheraufgebot in der Vorratspackung, hawaiianische Melodien, Orgel, Banjo – von all dem gibt’s zum obligatorischen Swing zu hören.

Das Problem: Das, was auf den ersten beiden Alben so ‘dirty’ klang, ist leider einem recht cleenen, glatten und kantenfreien Sound gewichten. Die Verruchtheit, welche die Songs der drei – passend zum historischen Bezug – ausstrahlten, das Verqualmte, auch mal Schiefe wurde offenkundig zugunsten der Vielfalt geschliffen. Ob das damit zusammenhängt, dass Mick Jones, Ex-Gitarrist von The Clash und Freund der Familie, die Regler bei der Produktion in den Händen hatte, kann man nur spekulieren, tatsächlich geht den Songs damit leider (wenn man das bei Retro überhaupt sagen kann) etwas an Ursprünglichkeit verloren. Gut klingen tun sie natürlich trotzdem – das hämmernde Piano gleich zu Beginn bei “Whenever You See Me”, der hibbelige Beat von “Feeling Of Wonder” und der besagte Skabeat von “Turkish Delight” sowieso. Am besten sind Kitty, Daisy And Lewis natürlich immer noch beim Kerngeschäft aufgehoben – “Good Looking Woman” haut ordentlich rein und das wilde “Bitchin’ In The Kitchen” vermag ausnahmsweise auch an die frühen Glanztage des Trios anzuknüpfen. Gemischte Gefühle hin oder her – auf einen zünftigen Ritt über’s Parkett kann man sich immer einigen. http://www.kittydaisyandlewis.com/

22.02.  Hamburg, Große Freiheit 36
24.02.  Berlin, Columbiahalle
27.02.  Wiesbaden, Schlachthof
28.02.  München, Muffathalle
01.03.  Wien, Flex
05.03.  Zürich, Plaza
12.03.  Köln, E-Werk

Der Komplettstream des Albums steht momentan bei der ZEIT online.

Jens Friebe: Zumutung

Also, trotz Schwarz/Weiß und Hochkunstanspruch - wenn er denn schon mal da ist, will man ihn auch zeigen. Die Rede ist vom neuen Videoclip unseres Lieblingscharmeurs und Schneckenfreundes Jens Friebe, dem zu "(I'm Not Born For) Plot Driven Porn" ein paar ganz spektakuläre Bilder eingefallen sind. Der Staatsakt meint dazu im O-Ton: "...[ein] Video [zu dem] man sicher erstmal Susan Sonntag gelesen und verstanden haben muss um es zu verstehen. Oder wenigstens ein abgeschlossenes Studium der Film-, Theater- und Fernsehwissenschaften an der Selbstmorduni in Bochum." Sei's drum - Zeit für Zumutungen. Und am Ende war's dann gar nicht so schlimm...

Dienstag, 20. Januar 2015

Sleater-Kinney: Nie genug

So sieht er also aus - der Blumenstrauß der Vinylausgabe: Sleater-Kinneys Album "No Cities To Love" erscheint selbstverständlich auch in einer Version aus schwarzem PVC und auf dieser befinden sich dem Vernehmen nach gleich mehrere Zusatztracks. Da hätten wir zum einen das Stück "Heavy When I Need It", dazu noch "The Fog And Filthy Air" - viel Musik also für all jene, die nicht genug von den drei Damen bekommen können. Anhören darf man sich die Songs u.a. beim SPIN Magazine.